Immersives Wunderland der Zerstörung
30.11.2022
Theaterakademie August Everding
Regie Bühne und Kostüme
Dramaturgie Maria Leitgab, Thalia Schoeller
Performance Adele Vorauer, Anna Lena Bucher, Sara Ladwig (Diosa), Oleksandr Palamarchuk,Volodymyr Melnykov, Vitaliy KorobovskyStatisterie Veronika Haider, Isabella Cebrian
Musik Lukas Stipar
Maske Lina Dengg
Regieassistenz Constantin Bombelli
Künstlerische Mitarbeit (Raum) Ely Gruber
Mentorat Wenzel Winzer
Video Constantin Bombelli
Video und Animation Anna Luisa Schmidt
Video Operator Stefan Arndt, Jakob Ströher
Licht Bernd Gatzmaga
Ton Milan Belaga
Woran denken wir, wenn wir das Wort „asozial” hören? An Dosenbier, billige Zigaretten, Jogginganzüge und Fliesentische? An Fußballfans, Obdachlose oder people of colour – auch wenn wir uns dafür in der nächsten Sekunde schämen? Denken wir an Konzentrationslager und die Shoah, weil Menschen seinerzeit als „asozial“ verfolgt wurden? Oder fangen wir an, darüber nachzudenken, was eigentlich „sozial” sein soll? Sozialstaat? Soziale Marktwirtschaft? SPD? Diese gesellschaftliche Norm, die uns alltäglich überall begegnet? Was ist möglich geworden, weil sich Menschen seit jeher solchen Normen entgegengesetzt haben? Wer ist eigentlich so richtig „assi” und wieso ist man es selbst so ungern? Welcher soziale Körper, welches „Wir" ist gemeint, wenn „asozial“ auch Befreiung bedeuten kann?
Asozialisierungsprogramm ist ein immersives Wunderland der Zerstörung.